Email-Marketing: Ab September 2012 nur noch mit “Double-Opt-In” in der BRD auch für BtoB

2012/05/14 by Martin

Habe einen interessanten Artikel von Herrn Svoboda, von Delta Check gefunden zum Thema Email-Marketing und Opt-In. Eine Anpassung der Gesetzlage in der BRD (EU), die sicherlich auch in der Schweiz kommen wird. Habe es hier der lesbarkeit wegen gekürzt.

Jeder Versender von Emails im BtoB-Bereich ist ab September 2012 dazu verpflichtet, einen Nachweis zu führen, daß die Empfänger dem Versand zugestimmt haben. Es genügt nicht mehr, daß ein Adressverlag eine generelle Erlaubnis mit verkauft.

Diese Erlaubnis muss für jeden Versender separat eingeholt werden, und dies schriftlich bzw. in einer festgelegten digitalen Struktur.

Das ist neu

  • Neu ist, daß die Erlaubnis für jeden Versender separat eingeholt werden muß.
  • Neu ist, daß nur noch das aufwändige Verfahren des “Double-Opt-In” vor Gericht Bestand hat.
  • Und neu ist auch, daß an die Dokumentation und Speicherung hohe Anforderungen gestellt werden (Schriftform, Datum- und Zeitstempel, etc.)

Speziell der Gesetzgeber in der BRD definiert ein sehr komplexes Verfahren mit Dokumentationspflicht, welches sich wie folgt darstellt:
1. Der Empfänger muß angerufen werden.
2. Name, Vorname, Funktion und persönliche Email-Adresse müssen qualifiziert, die exakte Schreibweise ermittelt werden.
3. Die Erlaubnis muß eigeholt werden – da ist viel Überzeugungsarbeit am Telefon zu leisten.
4. Die Erlaubnis muß gesetzeskonform dokumentiert werden.
5. Diese Dokumentation muß gerichtsverwertbar abgespeichert werden, solange die Email-Adresse genutzt wird, damit sie im Streitfall vorgelegt werden kann und als rechtsgültig anerkannt wird.
6. Eine Email mit Bestätigungslink muß an den Ansprechpartner geschickt werden.
7. Erst, wenn der Ansprechpartner diesen Link angeklickt hat, ist die “Permission” rechtsgültig (Double Opt-In) – tut er es nicht, beginnt das Verfahren wieder bei (1.).
8. Der Eingang dieser Bestätigung muß mit Datum- und Zeitstempel gerichtsverwertbar dokumentiert und gespeichert werden.

Wieder eine Begrenzung der Kontaktmöglichkeiten, auch wenn schon ein Kundenverhältnis besteht.

Man fragt sich wie Kundenberater und Handelsvertreter diese Dokumentation sicherstellen können, läuft BtoB och sicherlich vielfach noch über den persönlichen Kontakt.

ML

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    FLINTEC Apps helfen Arbeitszeiten zu tracken aber auch Geopositionen – ist das mit dem Gesetz vereinbar….

    2012/04/11 by Martin

    Habe in der Pressebox vom 10.4. 2012 folgende Nachricht zu einer neuen APP von FLINTEC gefunden. Sicherlich eine super Funktion und sehr hilfreich aber, was ist mit Beispiel 2 “man kann die Anwesenheit von Mitarbeietern/Personen in einem definierten Gebiet überwachen?”…

    Ist das in Europa erlaubt ?…

    Technology development provider Flintec has been managing time collection by phone for Kaba and PCS-partners for years. Using phones (both land line and cell phones) in this endeavor has proven to be an easy, reliable, and cost-effective alternative to the employment of traditional stationary time collection equipment. Introducing its newest development, Flintec now implements innovative solutions in time collectiont via SmartPhones (Android 2.x and up to Windows Mobile 6.5.3): this technology allows the users to conveniently communicate via phone (with only a SIM card needed), plus it offers easy visual operations via screen (similar to an internet application).

    Using the SmartPhone is easy and fast through manual input (“typing”) and visual output on the screen. Phone lines are used for data transfer with the host computer to guarantee cost effectiveness. The GPS version (Android SmartPhones) supplies GPS coordinates along with time collection via internet connection.

    For the non-GPS version, data transfer between smartphone and Flintec telephony server (clock-in, clock-out or balances) is provided free of phone usage charge. For complex information (flextime balance, overtime, vacation days, …), the provider’s “clip-no-screening” feature is a role model for convenience and speed.

    Example 1: Automatic time collection: If an employee enters or leaves a predefined area (construction site, office, etc.) with SmartPhone close by, clock-in or clock-out is registered automatically and immediately. The employee’s moving around within this area is not captured, only the binary value of his or her entering or leaving the predefined foot print. No personnel is needed to administer time stamps, no ID card needs to be swiped. The GPS function initiates time capturing – according to predefined rules – automatically.

    Example 2: Attendance check: If the employer wishes to monitor whether or not the employee is working in an intended location, he or she can quickly check by location query: at any time, the employee’s GPS location will tell of his or her current whereabouts (if within the predefined area).

    Both examples offer convenient visualization of GPS data on Google Maps – literally one mouse click away.

    Link Flinktec bei Pressebox

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      Neue UWG Gesetzgebung in der Schweiz- Probleme für das Direktmarketing

      2012/03/26 by Martin

      Ab 1.April 2012 treten in der Schweiz einige Änderungen im UWG in Kraft, die Unternehmen verpflichten einige Regeln neu zu beachten bzw. Daten und Webseiten und deren Betreiber anzugeben.

      Unbestritten sind sicherlich einerseits der Schutz vor Verzeichnisbetrügern oder die Regelung über Cold Calls bei Privathaushalten, um Waren und Dienstleistungen zu verkaufen.

      Unbestritten ist auch, dass Webangebote klar erkenntlich sind und Betreiber von Websites sich auf der Site klar zu erkenne geben.

      Problematisch kann aber in dem Zusammenhang auch die Auslegung des eidgenössischen Datenschutzbeauftragten – und der sich seit Mai 2011 entwickelden Rechsprechung – sein, welche unter dem neuen UWG (Telefongesetz) auch einige Direktmarketingaktivitäten begrenzen möchte.

      Hier speziell ->

      • für inaktive Kunden, die länger als 3 Jahre nichts gekauft haben, gilt – auslegungsbedingt – kein Opt-In mehr…
      • bzw. für Sternchenadressen im Telefonbuch gilt ein generelles Opt-Out für Direktmarketing

      Achtung es ist leider weder geklärt,

      • was ein “inaktiver Kunde” ” ist, noch
      • ob das Sternchen auch für andere Personen im Haushalt gilt,
      • ob eine Sternchen vor der Telefonnummer ( aber nicht vor dem Email oder der Mobilenummer) implizit die ganze Person auf Opt-Out setzt.
      • ob ein Sternchen vor einer Telefonnummer die Adresse auf Opt-Out setzt (hierfür gibt es kein Sternchen)
      • wer zukünftig die Information Sternchenadresse als Negativ Liste zur Verfügung stellt

      Momentan weiss die Branche ( Dialogdienstleister oder Call Center ) noch nicht, wie damit mittelfristig umzugehen.

      Ein Ansatz wäre hier sicherlich die Politik in die Pflicht zu nehmen, bei diesen heutigen Interpretationen mehr Klarheit für alle Beteiligten zu treffen.

      Sicher ist, dass wenn das Gesetz auch für das Direktmarketing auf adressierte Mailings Wirkung zeigt, dass viele Anbieter nicht gerüstet sind für die Anpassung der IT-Systeme an diese neue Gesetzgebung.

      Mal sehen mit wem sich der Kassensturz zuerst beschäftigt…

      ML

      Themenpapier vom Schweizerischen Dialogmarketingverband hier downloaden

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        Der Reiseanbieter Swoodoo glaubt nicht an Facebook & Co.

        2012/03/08 by Martin

        Gemäss Veröffentlichung auf Internetworld.de sagt der Reiseanbieter Swoodoo: “Social Media bringt nichts”

        Alle reden über Social Media – aber keiner kauft ein. Nachdem sich im E-Commerce bereits zahlreiche Händler enttäuscht von Social-Commerce abgewendet haben, findet nun auch ein Vertreter der Reisebranche offene Worte: Für “völlig überbewertet” hält Christian Saller, Chef der Flug- und Hotelsuche Swoodoo, den Kanal.

        Bestenfalls “nice-to-have” seien Unternehmensauftritte und -Kampagnen in Social-Media-Plattformen, meint die Flug- und Hotelsuchmaschine Swoodoo. Jedenfalls in der Tourismusbranche geht, sei der Nutzwert von Social Media vernachlässigbar. “Wenn es um Social Media geht, herrscht in der Touristik Aktionismus”, sagt Swoodoo-Chef Christian Saller anlässlich der Tourismusmesse ITB. “Jeder möchte dort vertreten sein – der Nutzen für den gewünschten Abverkauf ist jedoch fraglich.” Nach Sallers Meinung sind Social-Media-Plattformen für Reisevermittler und -veranstalter allenfalls eine attraktive Visitenkarte. Mehr Verkauf sei dadurch jedoch bisher nicht zu generieren.

        Als überbewertet sieht der Manager auch die Bedeutung der Boom-Plattform Facebook für die Tourismusindustrie, denn die Anzahl der Fans stehe oftmals in keinerlei Verhältnis zu den monatlichen Verkaufszahlen. Viele Reiseportale verfügten lediglich über einige hundert oder tausend Anhänger, eine verschwindend kleine Anzahl angesichts der siebenstelligen Anzahl von Flug- und Reisebuchungen monatlich.

        Auch den Wert von Verkaufsaktionen auf Social-Media-Seiten bezweifelt Swoodoo. “Klassische Kanäle für Abverkaufs-Aktionen wie Newsletter-Marketing sind hier immer noch der Königsweg, erfolgreiche Verkaufsaktionen über Social Media in der Tourismusindustrie sind mir nicht bekannt”, so Saller. Eine Präsenz auf Facebook und Co. sei in erster Linie eine Image-Pflege für eine überschaubare Gruppe von Fans anstatt eines effektiven Instruments für den Abverkauf von Tickets oder Reisen.

        In den USA haben sich schon seit geraumer Zeit viele Retailer wieder vom Social Commerce abgewandt: Gamestop, J.C. Penney, Gap und Nordstrom haben in den letzten Monaten ihre Facebook-Shops geschlossen. Auch die Forrester Research-Analystin Suchirita Mulpuru, die auf der Messe Internet World am 27. März die Keynote hält, hat dem F-Commerce in ihrer Studie “Will Facebook ever drive E-Commerce?” eine düstere Zukunft prognostiziert.

        Die Frage wird kontrovers behandelt, aber sicherlich wird der Kunde entscheiden, was ihm schmeckt und nicht die anbietende Firma. Der Anbieter wird zum Käufermarkt. Zufriedene Kunden sind zukünftig massgeblich verantwortlich für den Erfolg einer Unternehmung….

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          Neue Facebook Seite für CRMnetwork

          2012/03/06 by m.lange

          Wir haben für den CRM BLOG eine neue Seite bei facebook eingerichtet. So können Sie unsere Beiträge auch lesen, wenn Sie bei facebook mit Freunden kommunizieren.

          Besuchen Sie uns auf facebook unter der Adresse:

          http://www.facebook.com/pages/CRMNetwork/197204697051615

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